Kantate BWV 21 „Ich hatte viel Bekümmernis" von Johann Sebastian Bach
„Ich hatte viel Bekümmernis“ BWV 21 ist nicht nur die längste Kantate, die Bach je komponiert hat. Das Stück ist zugleich eines seiner rätselhaftesten und das mit der längsten Entstehungsgeschichte: Allein drei verschiedene Fassungen und vier Aufführungen lassen sich nachweisen. Mindestens! Ja, wann immer Bach ein musikalisches Schaulaufen zu absolvieren hatte, es für ihn galt, mit nur einer einzigen Darbietung seine Hörer von sich und seiner Komponierfeder zu überzeugen, legte er die wohl schon 1713 entstandene Kantate auf die Pulte. Die Wirkung scheint nie ausgeblieben zu sein – bis heute nicht. Kein Wunder, denn in dem Stück bietet der Weimarer Hoforganist und Konzertmeister ein Kompendium seiner Satzkunst und überaus abwechslungsreiche Kostproben seiner brillanten Fähigkeiten als Vokalkomponist. Dr. Michael Maul
Informationen zu den Ausführenden
Johanna Ludwig, Sopran | Juliane Gaube, Mezzo-Sopran | Theo Rhode, Tenor | Peter Kubik, Bariton | Bach-Collegium St. Andreas (Konzertmeisterin: Ulla Bundies) | Kammerchor Hildesheim | Leitung: Kantor Bernhard Römer
Gedanken zur Kantate von Pastor Dr. Janis Berzins