Distler: Totentanz

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Werke von Schein (Zwei Motetten aus dem „Israelsbrünnlein“), Brahms („Warum ist das Licht gegeben dem Mühseligen“), Distler („Totentanz“), Carl Philipp Emanuel Bach („Solo a-Moll“) und Debussy („Syrinx“)

Das Auswahlensemble mit etwa 20 Sängerinnen und Sängerspannt in diesem Programm einen weiten musikalischen Bogen: Zunächst erklingen zunächst zwei frühbarocke Motetten aus dem „Israelsbrünnlein" von Johann Hermann Schein, dann die Brahms-Motette „Warum ist das Licht gegeben dem Mühseligen" und zuletzt der „Totentanz" von Hugo Distler.

Im 14. Jahrhundert begann man, den Einfluss und die Macht des Todes auf und über das Leben der Menschen - unabhängig von ihrem Alter, Stand, Beruf und Geschlecht - bildlich darzustellen. Hugo Distler ließ sich in seiner für vierstimmigen Chor a cappella gesetzten Komposition vom Lübecker Totentanz in der St.-Marien-Kirche inspirieren.

Das Werk umfasst 14 gesungene, zart schwebend wirkende und kurze Verse aus dem Cherubinischen Wandersmann des barocken Lyrikers Angelus Silesius. Zwischen denen stehen 12 gesprochene Verse, Nachdichtungen der nur noch teilweise erhaltenen Verse des mittelniederdeutschen Lübecker Totentanzes aus dem 15. Jahrhundert. Auch sie werden von den Sängerinnen und Sängern des Kammerchors vorgetragen und werden halbszenisch und mit dezenter Lichtregie versehen, umgesetzt.

Eingeschoben jeweils zwischen gesprochenem und gesungenem Vers erklingen kurze Variationen des Liedes „Es ist ein Schnitter, heißt der Tod" für Flöte solo, die Distler selbst für die zweite Aufführung seines „Totentanzes" in Kassel im November 1934 komponierte.

Informationen zu den Ausführenden:

Kammerchor Hildesheim
Iris Düsseldorf, Flöte
Jan Henri Gehrs, Lichtkonzeption
Leitung: Bernhard Römer

Termindetails

Wann: 14.11.2017, 20:00 Uhr
Wo: Dommuseum Hildesheim
Domhof 18-21
31134 Hildesheim
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Eintrittspreis/Kosten: Eintritt frei, Spenden sind willkommen!