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Sonntag, 05. Februar 2012, 18:00 Uhr
Bernhard Römer
Kurt Boßler (1911–1976)
Wie schön leuchtet der Morgenstern
HANS-FRIEDRICH MICHEELSEN (1902–1973)
Fuge aus dem „Holsteinischen Orgelbüchlein“ op. 32
Dieterich Buxtehude (1637–1707)
Choralfantasie Wie schön leuchtet der Morgenstern BuxWV 223
Dieterich Buxtehude (1637–1707)
Praeludium g-Moll BuxWV 148
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Fantasia a 2 Clav. Ped. Wie schön leuchtet der Morgenstern BWV 739
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Sonata G-Dur BWV 530
Max Reger (1873–1916)
Phantasie über den Choral „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ op. 40 Nr. 1
Es gibt wohl kein Christuslied, das bekannter ist als „Wie schön leuchtet der Morgenstern“. Seit seiner Entstehung am Ende des 16. Jahrhundert gehört dieser Choral zu den am meisten gesungenen. Über die kirchliche Verwendung hinaus hat dieses Lied nicht nur die mitteleuropäische Musik- und Kulturgeschichte beeinflusst, sondern auch die religiöse Mentalität der Menschen geprägt.
Andreasorganist Bernhard Römer stellt das siebenstrophige Lied des lutherischen Predigers Philipp Nicolai in den Mittelpunkt seines neuen Orgelkonzertes, das er mit der großen Reger-Fantasie op. 40 Nr. 1 beschließt.
Eintritt: 9 EUR (7 EUR)
Sonntag, 04. März 2012, 18:00 Uhr
Bernhard Römer, Cembalo
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Partita B-Dur BWV 825
Wilhelm Friedemann Bach (1710–1784)
Sonata A-Dur
Johann Christian Bach (1735–1782)
Sonate c-Moll op. 17 Nr. 2
Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788)
Sonata h-Moll Wq 49,6
In der Musikgeschichte ist kaum ein Generationenwechsel so interessant wie der zwischen Johann Sebastian Bach und seinen Musiker- und Komponistensöhnen Wilhelm Friedemann, Carl Philipp Emanuel und Johann Christian.
Musikalisch ausgebildet durch den Vater, lebt in ihnen seine Musik fort; zugleich aber geht jeder auf individuelle Weise über die Kunst des Vaters hinaus und kreiert ein Werk mit unverwechselbarem Profil. Diese Entwicklung wird nicht zuletzt durch neue Auftraggeber, ein neues Publikum und einen Wandel des musikalischen Geschmacks getragen. Im Generationenwechsel innerhalb der Familie Bach vollzieht sich auch der Übergang zwischen zwei Epochen - dem Barock und der Klassik.
Eintritt: 9 EUR (7 EUR)
Freitag, 06. April 2012, 15:30 Uhr
Kammerchor Hildesheim an St. Andreas
Leitung und Orgel: Bernhard Römer
Gregor Aichinger (1565-1626)
O Domine Jesu Christe
Motette zu vier Stimmen
Joachim a Burgk (1546-1610)
Im Garten leidet Christus Not
Motette zu vier Stimmen
Hans-Leo Hassler (1564-1612)
O Mensch, bewein dein Sünde groß
Motette zu vier Stimmen
Gottfried August Homilius (1714-1785)
So gehst du nun, mein Jesu, hin
Motette zu vier Stimmen
Gottfried August Homilius (1714-1785)
Unser Vater in dem Himmel
Motette zu vier Stimmen
Anton Bruckner (1824-1896)
Christus factus est
Motette zu vier Stimmen
Francis Poulenc (1899-1963)
Quatre motets pour un temps de pénitence
Timor et tremor
Vinea mea elacta
Tenebrae factae sunt
Tristis est anima mea

Eintritt: Eintritt frei
Samstag, 09. Juni 2012, 14:00 Uhr
Kammerchor Hildesheim an St. Andreas
Leitung: Bernhard Römer
Thiemo Janssen, Orgel
Maurice Duruflé (1902–1986)
aus : Suite pour orgue op. 5
1. Satz: « Prélude »
Maurice Duruflé (1902–1986)
Quatre motes sur des thèmes grégoriens
Ubi caritas
Tota pulchra es
Tu es Petrus
Tantum ergo
Charles-Marie Widor (1844–1937)
Messe op. 36
für vierstimmigen Chor, Baritonchor und Orgel
Charles-Marie Widor (1844–1937)
aus: Symphonie f-Moll op. 42/5
1. Satz: « Allegro vivace »
Francis Poulenc (1899-1963)
Quatre motets pour un temps de pénitence
Timor et tremor
Vinea mea elacta
Tenebrae factae sunt
Tristis est anima mea
César Franck (1822–1890)
Pièce héroïque
César Franck (1822–1890)
Psaume 150
für vierstimmigen Chor und Orgel
Ein KOnzert im Rahmen der Veranstaltung "Gottesklang - das Fest" in Hildesheim
www.gottesklang.de
Eintritt: frei
Sonntag, 15. Juli 2012, 18:00 Uhr
St.-Andreas-Kantorei Hildesheim
Leitung: Bernhard Römer
Jens-Peter Enk, Orgel
Antonín Dvorák (1841–1904)
Messe in D op. 86
Max Reger (1873–1907)
Der 100. Psalm op. 106
Der kunstsinnige Prager Architekt Josef Hlávka bat den von ihm hochgeachteten Dvorák um eine Messkomposition zur Einweihung der Kapelle auf seinem Gut in Luzany in Südwestböhmen. Dvorák nahm den Auftrag an und komponierte das Werk im Jahr 1887. Er schuf eine Messe, wie er in einem Brief an den Auftraggeber sagt, als sein persönliches Zeugnis von "Glaube, Hoffnung und Liebe zu Gott", und er schrieb sie "zur Ehre unserer Kunst". Diesem hohen doppelten Anspruch wird das mit seinen originellen, im Melos manchmal volkstümlich bzw. volkliedhaft geprägten Gedanken sowie seinem harmonischen Reichtum mehr als gerecht.
Nachdem sich Max Reger bereits im Jahre 1903 zum ersten Mal auf das Terrain der orchesterbegleiteten Chorkomposition begeben hatte, schuf er sechs Jahre später seinen "100. Psalm" op. 106 für gemischten Chor, Orchester und Orgel, der als sein bedeutendstes geistliches Chorwerk gilt. Reger begann im Frühjahr des Jahres 1908 mit der Komposition anlässlich des 350jährigen Jubiläums der Universität Jena. Da die Länge der Musikvorträge innerhalb des Festaktes vorgeschrieben war, stellte der Komponist zunächst nur den Einleitungssatz des Psalms "Jauchzet dem Herrn alle Welt" fertig. Am 16. Mai 1906 meldete er dem Jenaer Musikdirektor Fritz Stein: "Also, Euer Psalm ist vollendet ... es war eine heillose Arbeit ... Bitte sag Du den Herren Geheimräten unbedingt Folgendes: Ein Gelegenheitswerk habe ich den Herren nicht geliefert, sondern einen ganz echten Reger"
Eintritt: 15 EUR (10 EUR)