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Sonntag, 19. Mai 2013, 18:00 Uhr
Walter Buttkus, Flöte
Orara Oku, Violine
Ute Sommer, Violoncello
Bernhard Römer, Cembalo
Johann Joachim Quantz
Triosonate c-Moll
Georg Philipp Telemann
Triosonate G-Dur
Jean-Marie Leclair
Triosonate D-Dur op. XIII Nr. 2
Carl Philipp Emanuel Bach
Trio E-Dur Wq 162
Johann Sebastian Bach
Triosonate G-Gur BWV 1038

Eintritt: 12 (9 EUR) zzgl. Systemgebühren
Samstag, 08. Juni 2013, 19:30 Uhr
Rocío Márquez, Cantaora (Flamenco-Sängerin)
Stefanie Rodriguez, Sopran
Roman Grübner, Bariton
Stephan Marchionda, Gitarre
Ralph Zedler, Klavier
Tatjana Dravenau, Klavier
Alexandra und Alexander Grychtolik, Cembalo und Orgel
St.-Andreas-Kantorei Hildesheim
Kammerchor Hildesheim
Staatsorchester Braunschweig
Künstlerische Gesamtleitung: Bernhard Römer
Chor-, Orchester-, Kammer- und Orgelmusik von Rodrigo, de Falla, Loewe, Schumann, Brahms, Rossini, Rimski-Korsakow, Ravel u.v.a.
Wer heute an Spanien denkt, sieht wahrscheinlich zunächst das wirtschaftliche Sorgenkind der Europäischen Union mit seiner hohen Arbeitslosigkeit und denkt in zweiter Linie an Sonne, Meer, Stierkämpfe und Flamenco. Aber die iberische Halbinsel mit ihrer uralten Geschichte hat auch einige weltberühmte Komponisten hervorgebracht. Dazu zählen Enrique Granados, Isaac Albéniz, Manuel de Falla und Joaquín Rodrigo. Ihnen ist die neunte Romantische Nacht in Hildesheim am 8. Juni 2013 gewidmet. Mit der Aufführung dieser spanischen Musik wollen wir über Ländergrenzen hinweg auch ein Zeichen europäischer Verbundenheit setzen!
Auch weltberühmte Maler stammen aus Spanien. Die bekanntesten sind wohl Salvador Dali und Pablo Picasso. Das Königreich hat auch Opernsänger von Weltklasse hervorgebracht. Jeder kennt Placido Domingo, nicht zu vergessen sind José Carreras und Montserrat Caballé.
Auch in der Literatur und Architektur hat Spanien seit altersher Maßstäbe gesetzt.
Flamencomusik und -tanz sind in Südspanien entstanden, speziell in Andalusien. Die Zigeuner sind stark mit dieser Musik verwurzelt und sie ist noch immer ein großer Teil ihrer Kultur.
Kommen und schmecken Sie Spanien. Erleben Sie, wenn das Orchester auf dem mittelalterlich anmutenden Marktplatz von Hildesheim einen spanischen Bolero zu tanzen anhebt!
Eintritt: 35, 30, 26 EUR (29, 25, 21 EUR) zzgl. Systemgebühren
Sonntag, 25. August 2013, 18:00 Uhr
Bernhard Römer, Orgel
“Ein Gassenhauer wird zur Kunstmusik – die Passacaglia“
Werke von Buxtehude, Pachelbel, Bach, Rheinberger, Reger und Höller
Dieterich Buxtehude (1637–1707)
Passacaglia in d BuxWV 161
Johann Pachelbel (1653–1706)
Ciacona in f
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Passacaglia ud Thema fugatum c-Moll BWV 582
Karl Höller (1907–1987)
Choral-Passacaglia über “Die Sonn’ hat sich mit ihrem Glanz gewendet” op. 61
Josef Gabriel Rheinberger (1839–1901)
Passacaglia: Finalsatz der Sonate Nr. 8 e-Moll op. 132
Max Reger (1873–1916)
Introduktion und Passacaglia d-Moll o.op.

Eintritt: 10 EUR (8 EUR) zzgl. Systemgebühren
Sonntag, 22. September 2013, 16:00 Uhr
St.-Andreas-Kantorei Hildesheim
Ignace Michiels (Brügge/Belgien), Orgel
Leitung: Bernhard Römer
Antonín Dvorák
Messe D-Dur op. 86
Max Reger
Der 100. Psalm op. 110
Der kunstsinnige Prager Architekt Josef Hlávka bat den von ihm hoch geachteten Dvorák um eine Messkomposition zur Einweihung der Kapelle auf seinem Gut in Luzany in Südwestböhmen. Dvorák nahm den Auftrag an und komponierte das Werk im Jahr 1887. Er schuf eine Messe, wie er in einem Brief an den Auftraggeber sagt, als sein persönliches Zeugnis von "Glaube, Hoffnung und Liebe zu Gott", und er schrieb sie "zur Ehre unserer Kunst". Diesem hohen doppelten Anspruch wird das mit seinen originellen, im Melos manchmal volkstümlich bzw. volkliedhaft geprägten Gedanken sowie seinem harmonischen Reichtum mehr als gerecht.
Nachdem sich Max Reger bereits im Jahre 1903 zum ersten Mal auf das Terrain der orchesterbegleiteten Chorkomposition begeben hatte, schuf er sechs Jahre später seinen "100. Psalm" op. 106 für gemischten Chor, Orchester und Orgel, der als sein bedeutendstes geistliches Chorwerk gilt. Reger begann im Frühjahr des Jahres 1908 mit der Komposition anlässlich des 350jährigen Jubiläums der Universität Jena. Da die Länge der Musikvorträge innerhalb des Festaktes vorgeschrieben war, stellte der Komponist zunächst nur den Einleitungssatz des Psalms "Jauchzet dem Herrn alle Welt" fertig. Am 16. Mai 1906 meldete er dem Jenaer Musikdirektor Fritz Stein: "Also, Euer Psalm ist vollendet ... es war eine heillose Arbeit ... Bitte sag Du den Herren Geheimräten unbedingt Folgendes: Ein Gelegenheitswerk habe ich den Herren nicht geliefert, sondern einen ganz echten Reger".
In langer Probenarbeit hat sich die St.-Andreas-Kantorei dieses schwer zu singende Werk zu eigen gemacht, es lieben gelernt und freut sich nun auf eine Aufführung vor hoffentlich großem Auditorium.
Die Ausführenden musizieren auf der Chorempore.
Eintritt: 15 EUR (10 EUR) zzgl. Systemgebühren
Sonntag, 27. Oktober 2013, 18:00 Uhr
St.-Andreas-Kantorei Hildesheim
Leitung: Bernhard Römer
Johann Sebastian Bach
Fürchte dich nicht
Motette BWV 228 zu acht Stimmen in zwei Chören
Komm, Jesu, komm
Motette BWV 229 zu acht Stimmen in zwei Chören
Felix Mendelssohn Bartholdy
Warum toben die Heiden
Der 2. Psalm op. 78 Nr. 1 zu acht Stimmen
Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir
Motette zu acht Stimmen
Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen
Der 22. Psalm op. 78 Nr. 3 zu acht Stimmen
Johannes Brahms
Fest- und Gedenksprüche
Motette op. 109 für achtstimmigen Doppelchor

Eintritt: 15 EUR (10 EUR) zzgl. Systemgebühren
Samstag, 30. November 2013, 17:00 Uhr
Vokal- und Instrumentalsolisten
Leitung und Orgel: Bernhard Römer

Eintritt: frei
Samstag, 07. Dezember 2013, 17:00 Uhr
Timothy Fallon, Tenor
Kammerchor Hildesheim
Knabenchor Hildesheim
Streichorchester des Gymnasiums Andreanum
Leitung: Bernhard Römer
Benjamin Britten
Saint-Nicolas
Cantata op. 42 für Chor, Klavier, Orgel, Streicher und Schlagzeug
Bei allen Kindern ist er weltbekannt: Der heilige St. Nikolaus, welcher uns in der Regel am 6. Dezember besucht. Dieses Jahr muss man sich jedoch für Nikolaus auch den 7. Dezember notieren! Gemeinsam mit dem Knabenchor Hildesheim und dem Orchester des Gymnasiums Andreanum bringt der Kammerchor Hildesheim an diesem Tag Benjamin Brittens Kantate zu Ehren des Nikolaus zur Aufführung.
Dank dem riesigen Erfolg seiner Oper "Peter Grimes" wurde der englische Komponist Benjamin Britten 1945 über Nacht berühmt. Das versetzte ihn in die angenehme Lage, sich seine Aufträge aussuchen zu können. Unter den vielen Anfragen für Kompositionen, welche ihn in dieser Zeit erreichten, befand sich jene der Lancing School in Sussex. Die Schule feierte 1948 ihr hundertjähriges Bestehen und wünschte sich zu diesem Anlass eine Hymne des Komponisten. Die am Meer gelegene Schule schlug als Thema das Leben des Heiligen Nikolaus vor, des Schulpatrons ihrer Schule und Schutzheiligen der Kinder und Seeleute. Britten sagte zu und begann die Arbeit an einem umfangreichen Werk, welches schließlich eine seiner bedeutendsten religiös inspirierten Kompositionen werden sollte.
Eintritt: frei
Samstag, 14. Dezember 2013, 17:00 Uhr
Elisabeth Graf, Alt
Markus Brutscher, Tenor
Raimunnd Nolte, Bass
St.-Andreas-Kantorei Hildesheim
Hannoversche Hofkapelle
Leitung: Bernhard Römer
Johann Sebastian Bach
Weihnachtsoratorium BWV 248 Teil 1

Eintritt: frei
Sonntag, 15. Dezember 2013, 17:00 Uhr
Regine Sturm, Sopran
Elisabeth Graf, Alt
Markus Brutscher, Tenor
Raimund Nolte, Bass
St.-Andreas-Kantorei Hildesheim
Hannoversche Hofkapelle
Leitung: Bernhard Römer
Johann Sebastian Bach
Weihnachtsoratorium BWV 248
(Teile 1-3) ab 17 Uhr
(Teile 4-6) ab 20 Uhr

Eintritt: 32, 29, 22 EUR (27, 25, 19 EUR) zzgl. Systemgebühren
Samstag, 21. Dezember 2013, 17:00 Uhr
Bernhard Römer, Orgel

Eintritt: frei
Dienstag, 31. Dezember 2013, 22:00 Uhr
emBRASSment
Bernhard Römer, Orgel
Johann Sebastian Bach
Marsch zum Dramma per musica
Auf, schmetternde Töne der muntern Trompeten
Hieronymus Praetorius
Cantate Domino
Pietr Ilitsch Tschaikowsky
Ausschnitte aus der Nussknacker-Suite
Johann Sebastian Bach
Choral Samba Ich steh an deiner Krippen hier (Arr. J. Grepling)
Peter Lawrence
Tunes - Jazz Medley
Lew Pollack
That´s a plenty
Luther Henderson
The Saints Hallelujah (Arr.)
Das Leipziger Blechbläserquintett embrassment besteht seit dem Jahr 2000. Als studentische Formation ins Leben gerufen erarbeitete sich das Ensemble bundesweit einen achtbaren Ruf. embrassment gastiert bei Festivals, Singvereinen und Posaunenchören und blickt auf einen ganzjährig gefüllten Spielplan. So bespielte das Quintett unter anderem den MDR Musiksommer und konzertierte mit den Sängern des Leipziger „Calmus Ensembles“. 2012 war embrassment erstmals international unterwegs und gestaltete Konzerte in Schweden und Finnland. Das Quintett ist eine Standardformation für klassische Blechbläser, es bildet einen festen Bestandteil im künstlerischen Berufsleben und produzierte bereits seinen ersten Tonträger „Delikatessen“ 2006 in Eigenregie mit Kammermusik von Händel, Schütz, Mozart, Bruckner, Evald und einigen mehr. 2009 präsentierte embrassment seine zweite Einspielung „Auszüge“. Das CD-Programm zieht einen weiten Bogen von Kompositionen aus dem England des 16. und 17. Jahrhunderts über Musik von Bach, Rossini, Fauré und Bruckner bis hin zu Werken des Ungarn Frigyes Hidas, von Schostakowitsch und Bearbeitungen der Jazz-, Tanz- und Popmusik.
Die Besetzung des Ensembles befand sich in stetigem Wandel und formiert sich heute aus Musikern verschiedener Regionen Deutschlands. Allesamt sind sie Absolventen der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ Leipzig und sind heute neben der Position im Blechbläserquintett auch in der Orchester- und Kammermusik sowie als Pädagogen tätig. Die Musiker gastieren regelmäßig in Sächsischen und Berliner Orchestern, Theatern in Thüringen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Sie besetzen Positionen im Leipziger Symphonieorchester, im Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt/Oder sowie der Musikschule „J. S. Bach“ Leipzig, im Konservatorium „Georg Friedrich Händel“ Halle/Saale und in Berliner Musikschulen. Zudem sind sie in Ensembles für historische Aufführungspraxis wie dem „Concerto Brandenburg“, aber auch im unterhaltenden Musiksektor aktiv.
2011 konnte embrassment mit einer erfreulichen Neuerscheinung aufwarten und präsentierte seine CD „Unerschöpflich“. Auf dieser Zusammenstellung sind beschwingte Titel aus Jazz & Musical von Bernstein, Crespo, Mancini ebenso wie Werke der Klassik von Haydn und Rossini hören.
Eintritt: 19 EUR (15 EUR) zzgl. Systemgebühren